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- Convenors:
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Beatrix Hoffmann-Ihde
(BCDSS University Bonn)
Andrea Nicklisch (Roemer- u. Pelizaeus-Museum)
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- Format:
- Workshop
- Working groups:
- Museum
Short Abstract
Ethnologische Museen/Sammlungen sind Orte, an denen sich Affekte, Materialitäten und Politiken auf besondere Weise verbinden. Forschung spielt dabei eine wichtige Rolle und will aktuelle Themen diskutieren.
Long Abstract
Ethnologische Museen/Sammlungen sind Orte, an denen Affekte, Materialitäten und Politiken auf eine besondere Weise zusammentreffen. In ihrem Zusammenwirken eröffnen sie Möglichkeiten, soziale, politische und/oder wissenschaftliche Realitäten so miteinander zu verknüpfen, dass neue Visionen, Ideen und Positionen in einem geschützten, aber doch öffentlichen Kontext entwickelt, ausgehandelt und erprobt werden können. Forschung spielt dabei eine wichtige Rolle, weshalb im Fokus des Workshops die Frage nach innovativen Themen, aktuellen oder geplanten Projekten aber auch Desideraten der Forschung in/für/mit ethnologischen Museen/Sammlungen steht. Darüber hinaus fragt der Workshop danach, wie sich durch Forschung das Potenzial ethnologischer Museen/Sammlungen besser nutzen lässt, um beispielsweise rückwärtsgewandten Strömungen in Politik und Gesellschaft wirkungsvolle Alternativen entgegenzusetzen. Weitere Fragen in Bezug auf die Zukunft ethnologischer Museen/Sammlungen sind z. B.:
• Was sind aktuell dringende Fragen, aus denen neue Forschungsthemen für ethnologische Museen/Sammlungen generiert werden?
• Wie verknüpfen ethnologische Museen/Sammlungen Affekte, Materialitäten und Politiken im Kontext von Forschung zu einem Movens, dass sie in die Zukunft führt?
• Was demokratisiert den Zugang zur Forschung in ethnologischen Museen/Sammlungen nachhaltig?
• Welche innovativen Forschungsfragen stärken die Zukunftsfähigkeit von ethnologischen Museen/Sammlungen? Wer soll oder darf sie stellen und wie erreichen sie die Museen/Sammlungen?
• Wie nutzen und gestalten ethnologische Museen/Sammlungen ihre Möglichkeiten, als „geschützte Labore“, „Dritte Orte“ oder/und „safe space“ zu agieren?
• Wie verknüpfen ethnologische Museen/Sammlungen auf spezifische Weise akademische und alternative Forschungsmethoden miteinander?
• Wie können ethnologischen Museen/Sammlungen zu Orten der Resilienzbildung werden?
• Was bringt universitäre Forschung in ethnologische Museen/Sammlungen? Wo liegen Schnittstellen und wie lassen sie sich künftig weiter ausbauen?